Architektenhaus
Individuell 3

Ein wahr gewordener Traum

Gezielt als Designelemente eingesetzte Rhombusschalungen machen aus dem eher unauffälligen Satteldach-Klassiker im Zusammenspiel mit Giebelverglasungen, dem transparenten Vorbau und dem ausladenden "Schiffsdeck" ein äußerst sehenswertes Haus, vor dem Passanten schon mal etwas länger stehen bleiben.

Auf die Lebensgewohnheiten zugeschnitten

Vorgestellt hatte sich die Baufamilie ein Haus, in dem man in "enger Symbiose mit dem Fluss" lebt - mit transparenter Fassade, hellen, luftigen Räumen und einem Wohnkonzept, das in engem Radius um die Wohnräume kreist. Deshalb hat dieses Haus eine in den Wohnbereich integrierte Treppe mit Galerie, die mit ihrem fließenden Übergang noch zum Wohnbereich gehört und nur durch eine Tür von den Individualräumen getrennt ist. Der engen Verbundenheit der Bewohner mit ihrer großen Familie entspricht der großzügige Essplatz, an dem man gerne mit Eltern und Geschwistern zusammensitzt.

Im Wohnbereich geht es kompakter zu - auch das macht Sinn, ist hier doch der Ort, an den man sich zurückzieht, um ganz unter sich zu sein. Zu seinem Nischencharakter passen die weit oben platzierten, liegenden Lichtbänder ebenso gut wie der ausladende Kaminofen, der seinen Zugang teilweise verstellt. Die Tür der separaten Küche kann man schließen, wenn am Essplatz eine größere Gesellschaft tagt. Funktional gestaltet, hält die Küche einen Alltagsessplatz für das Ehepaar bereit, Vorräte verschwinden in der Speisekammer nebenan.

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50 Prozent unter ENEV

Sehr gute U-Werte (Außenwand 0,16 W/m²K, Dach 0,15 W/m²K, Fensterverglasung 0,7 W/m²K), eine Sole-Wasser-Wärmepumpe und eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung lassen den Jährlichen Primärenergiebedarf von Haus Scholz auf 44,96 kWh/m²a sinken. Damit liegt er rund 50 Prozent unter dem von der EnEV 2009 vorgegebenen Wert (89,79 kWh/m²a). Der Endenergiebedarf liegt bei 17,3 kWh/ m²a.

Erdgeschoss